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Website Ranking verbessern: 7 Schritte zu mehr Sichtbarkeit

    Deine Webseite ist schon seit einiger Zeit online, aber bei Suchmaschinen wie Google und Bing nicht wirklich sichtbar? Und du fragst dich, was du verbessern kannst, ohne dich zu sehr in Technik und Daten zu verlieren?

    Wie du deine Webseite nach vorne bringst

    Die gute Nachricht: um dein Website Ranking zu verbessern, musst du dich nicht in Technik verlieren. Häufig reichen ein paar kleine Anpassungen, damit Suchmaschinen wie Google (und übrigens auch KI-Tools) deine Homepage besser verstehen.

    In diesem Artikel zeige ich dir 7 Möglichkeiten, wie du dein Google und Bing Rankings verbesserst.

    1. Indexierung prüfen
    2. Ladezeit verbessern
    3. Bilder optimieren
    4. Passende Keywords verwenden
    5. Jede Seite einzigartig machen
    6. Saubere URLs nutzen
    7. Intern verlinken
    8. Langsam Backlinks aufbauen

    1. Indexierung: Kann deine Webseite überhaupt gefunden werden?

    Bevor du mit der Optimierung auf deiner Seite anfängst, überprüfe zunächst, ob deine Seiten bei Google und Co. gefunden werden können. Die sogenannte Indexierung ist wichtig, damit Suchmaschinen wissen, dass es deine Seite gibt und diese „lesen“ zu können. Ist eine Seite nicht indexiert, kann sich auch nicht bei Google und Co auftauchen, egal wie gut der Inhalt ist.

    Am einfachsten kannst du das über die Google Search Console testen. Dort kannst du dir alle Seiten bzw. URLs anzeigen lassen, die bei Google indexiert sind. Und auch jede beliebige URL überprüfen. Falls eine URL noch nicht indexiert ist, kannst du die Indexierung direkt in der Google Search Console beantragen.

    Parallel kannst du das gleiche auch im Bing Webmaster Tool überprüfen. Das macht vor allem Sinn, wenn für deine Zielgruppe Themen wie Nachhaltigkeit und Datenschutz eine Rolle spielen. Suchmaschinen wie DuckDuckGo oder Ecosia laufen über die Bing Suchmaschine.

    Alternativ kannst du die Indexierung auch über SEO-Tools wie SEObility überprüfen.

    2. Geschwindigkeit: Wie schnell lädt deine Webseite?

    Eines der häufigsten Probleme, die ich bei Kundenprojekten sehe, sind langsame Webseiten. Die Ladezeit deiner Webseite kannst du ganz ohne Anmeldung über den Google Page Speed Test überprüfen:

    Die teilweise kryptischen Informationen bei der Auswertung musst du nicht im Detail kennen. Die häufigsten Ursachen für langsame Webseiten sind folgende:

    • Langsamer Hostinganbieter, bei dem du dir den Server mit vielen anderen teilst. Passiert zum Beispiel häufig bei Hosting über Strato oder Ionos.
    • Videos und große Bilddateien
    • Zu viele unnötige Plugins, die deine Webseite langsam machen.

    Diese Probleme kannst du folgendermaßen lösen:

    • Hostingabieter wechseln
: Klingt kompliziert, ist meiner Erfahrung nach aber tatsächlich der größte Hebel für die Erhöhung der Sichtbarkeit. Einige Hostinganbieter richten dir die Webseite direkt mit ein. Falls du WordPress nutzt, kann ich dir Raidboxes empfehlen. Dort kannst du innerhalb kürzester Zeit deine Webseite umziehen und hast Zugriff auf einen Top-Support.
      (Kleiner Hinweis: Das ist ein Empfehlungslink. Wenn du darüber buchst, erhalte ich eine kleine Provision. Für dich bleibt der Preis gleich.)
    • Bilder in kleinerem Format hochladen und sinnvoll benennen, Einsatz von Videos überdenken
    • Vor allem bei WordPress: überlegen, welche Plugins du wirklich brauchst. Auch dein Theme kann sich auf die Schnelligkeit deiner Webseite ausladen, wenn sehr viel Code geladen werden muss. Ich empfehle daher schlanke Themes wie Neve oder den Bricks Builder

    3. Bilder richtig nutzen

    Bilder machen deine Website lebendig, können aber auch bremsen.
    Achte daher darauf:

    • Deine Bilder vor dem Hochladen zu verkleinern und am besten im WebP-Format hochzuladen
    • sinnvolle Dateinamen zu vergeben und auch hier dich, deine Produkte bzw. Dienstleistungen und Keywords (siehe dazu auch Punkt 4) zu benutzen (z. B. keramik-atelier-muenchen.jpg)
    • Alt-Texte zu setzen, die beschreiben, was zu sehen ist

    • Videos über einen Anbieter zu hosten und nicht direkt auf deiner Webseite hochzuladen

    Alt-Texte helfen nicht nur Suchmaschinen, sondern auch Menschen mit Sehbeeinträchtigungen. Mit einem Screenreader können sich UserInnen zum Beispiel eine Webseite inklusive Bildern vorlesen lassen.

    4. Keywords & Metadaten auswählen

    Wenn du dein Homepage Ranking verbessern willst, ist es wichtig, die richtigen Wörter zu verwenden. Überlege dir, nach was deine potentiellen Kundinnen suchen und welche Probleme sie haben. Lassen sich deine Produkte oder Dienstleistungen in eine bestimmte Kategorie einordnen? Gibt es dazu eine weitere, übergeordnete Kategorie? Ein Beispiel: mit meiner Freelancer-Webseite möchte ich KundInnen für Website-Projekte gewinnen. Die Webseite gehört zum Marketing (Überkategorie). Und Marketing zum Thema BWL und Unternehmertum (eine weitere Überkategorie). Daher kann es Sinn machen, solche Themen auch auf der Webseite anzusprechen, damit Suchmaschinen verstehen, um was es geht.

    Achte bei der Wahl der Keywords darauf:

    • nicht zu allgemeine Keywords auszuwählen, zum Beispiel „Webdesign“
    • aber auch nicht zu spezielle Keywords zu bespielen (zum Beispiel „Webdesign für Künstlerinnen die nur die Farbe blau verwenden“)
    • sondern genau so, wie deine Zielgruppe spricht. Benutze auch Synonyme, zum Beispiel Webseite, Website, Homepage und Blog.

    Jede einzelne Seite sollte:

    • ein eigenes Hauptthema und Keyword
    • einen einzigartigen Titel
    • eine passende Meta-Beschreibung haben

    So versteht Google, worum es auf dieser Seite geht und zeigt sie den richtigen Menschen an.

    5. Saubere URLs

    Deine Seitenadressen sollten:

    • kurz
    • verständlich
    • thematisch passend sein

    Beispiel:
 deineseite.de/website-erstellen-lassen
 statt 
deineseite.de/?p=123

    In der URL sollte auch das Keyword der jeweiligen Seiten vorkommen. Bei WordPress wird die URL meist automatisch aus dem Titel, den du für eine Seite vergibst, erstellt. Die URL kannst du aber noch anpassen und kürzen. Falls du eine URL einer Seite veränderst, die schon länger online ist, richte eine Weiterleitung ein. Dann kommen auch UserInnen, die sich die Seite abgespeichert haben, zu den richtigen Informationen.

    6. Interne Verlinkungen

    Ein wichtiger Punkt, der leider häufig vergessen wird: Verlinke deine Seiten untereinander. Zum Beispiel:

    • Von deinem Blogartikel auf dein Angebot
    • Von deiner Startseite auf wichtige Unterseiten
    • Von einem Artikel auf einen anderen, thematisch passenden

    So wissen Suchmaschinen und UserInnen, wie die einzelnen Seiten deiner Webseite zusammenhängen. Sobald du neuen Content für deine Webseite erstellst, frag dich am besten, welche Links sinnvoll sein können.

    7. Backlinks – Empfehlungen aus dem Netz

    Wenn andere Websites auf dich verlinken, signalisiert das Suchmaschinen Vertrauen.
    Du kannst sie aufbauen durch:

    • Gastartikel in thematisch passenden Blogs
    • Erwähnungen in Online-Magazinen
    • Kooperationen mit anderen Kreativen
    • Einträge in nachhaltigen Verzeichnissen

    Wichtig: Qualität vor Quantität. 
Ein guter, thematisch passender Link ist mehr wert als zehn beliebige. Vor unseriösen Angeboten, bei denen du Links kaufen kannst, solltest du eher zurückschrecken.

    Fazit

    Dein Ziel sollte nicht sein, Suchmaschinen auszutricksen und kurzfristige Erfolge zu erzielen. Die Suchmaschinenoptimierung ist eher ein Ultralauf als ein 100 Meter Sprint. Starte daher mit den genannten 7 Schritten und überprüfe deine Webseite.


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